25.04.2010          2.Bundesliga      FSV Frankfurt – FC Augsburg im Frankfurter Volksbank-Stadion

 

Wir „Traumfussballer“ als Einlaufkids

 

Der heutige Sonntag war für uns „Traumfussballer“ wieder ein außergewöhnlicher Tag.

Um 9.00 Uhr war Treffen an unserem Sportplatz angesagt, um eine besonderen Tagesausflug zu unternehmen. Heute war die Hessenmetropole Frankfurt unser Ziel. Dort waren wir als Gast beim 2.Ligaspiel zwischen dem FSV Frankfurt und dem FC Augsburg eingeladen. Im Volksbank-Stadion dürften wir als Spielereskorte die Profis beim Einlaufen begleiten.

Eine gewisse Anspannung war schon beim Treffen in Oidtweiler zu spüren! Mit drei PKW`s ging es dann schließlich auf die rund 260km lange Reise. Mit ausreichend Proviant und guter Laune ging es bei sommerlichen 20°C los. Und die gut 2 ½ - Stunden Anfahrt vergingen wie im Flug, schließlich waren wir fast alle mit Nintendo und Spielekonsole ausgestattet.

Gegen 11.30 Uhr waren wir dann endlich in der Nähe des Stadions, konnten günstig parken und waren gut gelaunt. Jetzt zogen wir noch unsere „Traumfussballertrikots“ an und dann ging es Richtung Stadion.

Um 12.30 Uhr wurden wir von Vertretern der Jugendleitung am Treffpunkt abgeholt und es ging in die Kabinen. In der Nachbarkabine war übrigens das Team vom FSV und man verlangte fast unmögliche Dinge von uns:  Bei dieser Stimmung hier und unserer Anspannung sollten wir ruhig sein …  jawohl: RUHIG sein … Na ja, konnten wir auch nur bedingt umsetzen….

Wenige Minuten vor 13.00 Uhr dürften wir ins Stadioninnere. Absolut aufregend….. auf der Gegenseite befanden sich die Trainerbänke und diese waren nun unser Ziel. Dabei ging es für uns zuerst am Augsburger Block vorbei und auf der Gegengerade dann am Block vom 1.FC Kaiserslautern. Jawohl, da waren auch schon einige Fans, die heute hier den Aufstieg Ihres Klubs feiern könnten, sofern Augsburg nicht gewinnt.  Und die ersten Fans der „Roten Teufel“ applaudierten kräftig, als wir „Traumfussballer“  an Ihrem Block vorbei gingen – das tat gut ... :-)

Anschließend nahmen wir auf der Trainerbank platz, ließen uns natürlich von unserer „Presse“ entsprechend fotografieren und dann ging es wieder Richtung Kabine.

Dort angekommen erhielten wir nun den Trikotsatz des FSV Frankfurt. Unter großem Lärm (ihr wisst schon, in der Nachbarkabine waren die Profis vom FSV und wir sollten leise sein ..) kleideten wir uns ein. Mit uns in der Kabine war die zweite Jugendmannschaft, die mit auflief. Die Jungs kamen hier aus der Frankfurter Region und so dürften wir sogar wunschgemäß mit dem FC Augsburg auflaufen.

Jetzt war eigentlich alles perfekt – und draußen schien die Sonne bei 25°C und rund 6.500 Zuschauer warteten nur auf uns - so kam es uns zumindest vor!

Nachdem wir noch einige Minuten draußen beim Aufwärmen zugeschaut hatten, ging es wieder in den Kabinenbereich. Hier stellten sich nun beide „Einlaufeskorten“ in Reihe auf und warteten auf den Start. Um 13.21 Uhr war es dann soweit – die Spieler der beiden Profimannschaften kamen aus Ihren Kabinen und wir stellten uns gemeinsam im Spielertunnel auf.

Lion und Alexander standen ganz vorne und waren nun sogar für einige Sekunden im Fernsehen zu sehen. Um 13.23 Uhr ging es dann an der Hand der Augsburger Profis ins Stadion. Was für eine Stimmung, diese Atmosphäre – Sonne pur und der Jubel von rund 6.500 Zuschauern (am lautesten waren wohl die rund 500 „Roten Teufel“). Einmalig!

Nun stellten wir uns vor den Spielern auf dem Rasen auf und winkten ins Publikum. Für diese paar Sekunden waren wir also 260km gereist – und es hat sich echt gelohnt!

Und dann war es leider auch schon vorbei …. die Profifußballer gaben uns einen leichten „Klaps“ und durch unsere Aufregung rannten wir so schnell wir konnten in Richtung Kabine….

Hier dürften wir uns wieder umziehen. Anschließend hatten wir Freikarten, um von der Tribüne aus die Partie anzuschauen….

 

DANKE FSV FRANKFURT – aber auch Dank an die Augsburger Profis!

 

… dass Ihr Frankfurter den Klassenerhalt schafft und wir die Augsburger im nächsten Jahr in der ersten Liga begrüßen dürfen …

 

Übrigens:  Das Spiel endete 1:1 und der größte Jubel kam wieder aus dem „Teufel“-Block …

mk

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ralph Münstermann

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